Kurzbeschreibung
Wir unterstützen Patientinnen, Patienten und Angehörige bei der bedarfsgerechten Versorgung zu Hause — von Beratung über Lieferung bis zur Einweisung in die Handhabung von Hilfsmitteln. (gesundheitsgmbh.de)
Warum Hilfsmittel wichtig sind
Lebensqualität erhalten — Sicherheit stärken
Hilfsmittel gleichen Einschränkungen aus, fördern Selbstständigkeit und verhindern Komplikationen (z. B. Dekubitus, Stürze). Sie sind ein zentraler Baustein moderner Homecare-Versorgung. (bvmed.de)
Wer hat Anspruch? (Kurz)
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben einen Anspruch auf Hilfsmittel, wenn diese medizinisch erforderlich sind (§33 SGB V / §78 SGB XI). Für pflegebedürftige Personen gibt es zudem Pflegehilfsmittelregelungen. (gkv-spitzenverband.de)
Welche Hilfsmittel gibt es? (Beispiele)
Technische und pflegerische Hilfsmittel (Auswahl) — H4: Mobilität & Mobilitätshilfen
Rollstühle, Gehhilfen, Rollatoren. (gkv-spitzenverband.de)
Nahrung & Ernährungstherapie
Sondennahrung, Enterale Ernährungssysteme (Home-Enteral). (gesundheitsgmbh.de)
Wundversorgung & Inkontinenzversorgung
Spezielle Verbandsstoffe, Inkontinenzprodukte (Verbrauchsmaterialien). (pflege.de)
Tracheostomie-/Stoma-Versorgung, Beatmungszubehör
Beratungsintensive Produkte mit Einweisung und regelmäßigem Nachsorge-Check. (gesundheitsgmbh.de)
Kostenübernahme & Zuzahlungen — kurz & klar
So läuft’s mit Krankenkasse & Pflegekasse
Viele Hilfsmittel werden von der Krankenkasse übernommen — Voraussetzung ist meist eine ärztliche Verordnung und ggf. die vorherige Genehmigung durch die Kasse. Pflegehilfsmittel können bei Pflegegrad über die Pflegekasse beantragt werden. (bundesgesundheitsministerium.de)
Wichtige finanzielle Hinweise
Bei Verbrauchsartikeln erstattet die Pflegekasse bis zu 42 € monatlich; bei technischen Pflegehilfsmitteln kann eine Zuzahlung von 10 % (max. 25 €) anfallen. Leihweise Versorgungen sind möglich. (gesund.bund.de)
Ablauf der Versorgung (Schritt für Schritt)
1. Ärztliche Verordnung & Bedarfsermittlung
Der erste Schritt ist die Verordnung durch die Ärztin / den Arzt. Danach erfolgt die Auswahl passender Produkte (Sanitätshaus / Homecare-Dienst). (lebenshilfe.de)
2. Antrag / Genehmigung bei der Krankenkasse
Für viele Hilfsmittel ist eine Genehmigung nötig; hier unterstützt das Sanitätshaus oder der Homecare-Anbieter beim Kostenvoranschlag und bei der Kommunikation mit der Kasse. (gkv-spitzenverband.de)
3. Lieferung, Anpassung & Einweisung
Homecare-Teams liefern, führen Einweisungen durch und schulen Patientinnen, Patienten und Angehörige — inklusive Dokumentation und ggf. Nachversorgung. (gesundheitsgmbh.de)
4. Nachsorge & Austausch
Regelmäßige Kontrolle (z. B. Sitzanpassung, Ersatzteile, Verbrauchsmaterial) sichert die Wirksamkeit der Versorgung. Medizinischer Bedarf wird wieder neu bewertet. (md-bund.de)
Vorteile einer Homecare-Versorgung für Patienten & Angehörige
Entlastung, Sicherheit, Kontinuität
- Persönliche Beratung und Schulung.
- Lieferung und Logistik aus einer Hand.
- Koordination mit Ärzten, Pflegediensten und Krankenkassen. (gesundheitsgmbh.de)
Für Angehörige: So unterstützen Sie Ihre Lieben richtig
Tipps zur praktischen Unterstützung
- Nehmen Sie an Einweisungen teil.
- Legen Sie einen Ordner mit wichtigen Unterlagen (Verordnung, Genehmigung, Ansprechpartner) an.
- Klären Sie Logistik und Lagerung von Verbrauchsmaterialien gemeinsam mit dem Homecare-Anbieter. (gesundheitsgmbh.de)


