Wir sorgen dafür, dass nach einem Klinikaufenthalt oder bei der Umstellung auf häusliche Versorgung alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten — Ärzte, Pflegedienste, Therapeuten, Sozialdienste und Sie als Patient oder Angehörige. Ein gutes Koordinationsmanagement verhindert Lücken in der Versorgung und reduziert erneute Klinikaufnahmen. (bundesgesundheitsministerium.de)
Was bedeutet „Koordination aller Beteiligten“?
Kurz erklärt
Koordination heißt: Zuständigkeiten klären, Behandlungs- und Pflegepläne abstimmen, Hilfsmittel organisieren und alle Informationen sicher weitergeben — immer ausgerichtet am Bedarf der Patientin / des Patienten. Das Entlass- oder Überleitmanagement ist ein rechtsverankerter Prozess, der genau das zum Ziel hat. (bundesgesundheitsministerium.de)
Wer ist beteiligt? (Übersicht)
- Patient/in & Angehörige (zentrale Informationsquelle)
- Hausärztin/Hausarzt und Fachärzte
- Ambulante Pflegedienste & Case-/Care-Manager
- Ergo-/Physiotherapie, Logopädie
- Hilfsmittel-Lieferanten (Homecare)
- Krankenkasse / Sozialdienst
Warum ist diese Koordination wichtig? (Nutzen für Patient*innen & Angehörige)
Sicherheit & Kontinuität
Gut abgestimmte Übergaben und klare Ansprechpartner vermeiden Mehrfachdiagnosen, Missverständnisse und verhindern Behandlungsabbrüche. Studien und Leitlinien betonen die Bedeutung multiprofessioneller Kooperation. (de.wikipedia.org)
Entlastung für Angehörige
Wir erklären Schritte, schulen in Pflegehandgriffen und sorgen für notwendige Schulungs- und Beratungsangebote — so fühlen sich Angehörige sicherer in der Rolle als Unterstützer. (gesund.bund.de)
Unsere Leistungen zur Koordination
Individuelle Versorgungsplanung
- Erstgespräch & Bedarfserhebung zu Hause oder telefonisch
- Erstellung eines klaren, schriftlichen Versorgungsplans mit Namen der Ansprechpartner
Entlass- und Überleitmanagement
- Abstimmung mit dem Krankenhaus/sozialem Dienst und dem nachversorgenden Hausarzt
- Organisation von Hausbesuchen, Hilfsmitteln und Folgetherapien. (Rechtlicher Anspruch auf Entlassmanagement vorhanden.) (bundesgesundheitsministerium.de)
Schulung & Beratung für Angehörige
- Praktische Einweisungen in Pflegeaufgaben und Umgang mit Hilfsmitteln
- Tipps zu Finanzierung, Pflegegeld und Beratungsangeboten. (bundesgesundheitsministerium.de)
Kommunikation & Dokumentation
- Übergabeprotokolle / Überleitungsbericht für alle Beteiligten
- Klare Notfallkontakte und Wiederaufnahme-Pläne. (kbv.de)
So läuft die Kooperation ab (Ablauf – 4 Schritte)
Schritt 1 — Erstkontakt & Bedarfserhebung
Kurz: Wir hören zu, erfassen medizinische und soziale Bedürfnisse, klären Ziele.
Schritt 2 — Plan erstellen & Beteiligte informieren
Kurz: Wir erstellen den Versorgungsplan, informieren Pflegedienste, Therapeuten und den Hausarzt.
Schritt 3 — Umsetzung & Schulung
Kurz: Hilfsmittel liefern, Angehörige einweisen, Hausbesuche koordinieren.
Schritt 4 — Nachsorge & Anpassung
Kurz: Regelmäßige Überprüfung, Anpassung des Plans, Vermeidung von Versorgungsbrüchen.
