AGV Medical Care
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Koordination & Unterstützung in der Palliativversorgung

Zuletzt aktualisiert: 29.01.20261,9 Min. Lesezeit
Koordination & Unterstützung2026-01-29T21:27:19+01:00

Einleitung

Koordination & Unterstützung umfasst alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass palliative Versorgung reibungslos funktioniert: Klinik, Hausarzt, Pflegedienste und spezialisierte Dienste greifen ineinander, um Patient:innen und Angehörige bestmöglich zu entlasten. Dazu gehört auch die optionale Einbindung spezialisierter ambulanter Palliativteams (SAPV) wie PALLIATUS, wenn der medizinische Bedarf erhöht ist.

Zielgruppe dieser Seite

  • Patientinnen & Patienten, die palliative Unterstützung benötigen
  • Angehörige, die Sicherheit, Beratung und Orientierung wünschen
  • Fachkräfte, die an Schnittstellen der Versorgung beteiligt sind

Kooperation mit Kliniken

Warum Kooperation wichtig ist

Eine strukturierte Abstimmung zwischen Klinik, Hausarzt und ambulanten Diensten verhindert Versorgungsbrüche und sorgt dafür, dass Patient:innen nach einer Entlassung ohne Unsicherheiten weiterbehandelt werden können.

Elemente einer guten Kooperation

  • Benennung fester Ansprechpartner in der Klinik
  • Gemeinsame Abstimmung vor Entlassung
  • Frühzeitige Einbindung ambulanter Dienste (Pflege, Hausarzt, ggf. SAPV)

Hinweis zur SAPV

Wenn Patient:innen einen komplexen medizinischen Bedarf haben, kann die Klinik — in Absprache mit dem Hausarzt — ein SAPV-Team wie PALLIATUS (Region Weimar / Erfurt / Jena u. Umgebung) einbeziehen, um Übergänge zu erleichtern.

Kommunikationswege

Grundsätze guter Kommunikation

Offene, empathische und verständliche Kommunikation unterstützt Patient:innen und Angehörige dabei, Behandlungsentscheidungen sicher zu treffen und den Alltag zu strukturieren.

Praktische Kommunikationsinstrumente

  • gemeinsame Gesprächsleitfäden
  • strukturierte Dokumentation
  • telefonische Abstimmungen zwischen allen Beteiligten
  • transparente Planung für Notfall- und Krisensituationen

Für Angehörige

  • wichtige Fragen vorab notieren
  • nach schriftlicher Zusammenfassung wichtiger Arztgespräche fragen
  • relevante Notfallkontakte sichtbar platzieren (Hausarzt, Pflegedienst, ggf. SAPV)

Überleitmanagement

Bedeutung

Überleitmanagement sorgt dafür, dass der Übergang von der Klinik in die häusliche Pflege oder ambulante Betreuung ohne Informationsverlust gelingt.

Ablauf

  1. frühzeitige Planung und Information aller Beteiligten
  2. Festlegung eines einheitlichen Versorgungsplans
  3. Sicherstellung von Medikamenten, Hilfsmitteln und Ansprechpartnern
  4. Terminierung von Nachsorge und Betreuung

Rolle externer Partner

Ambulante Pflegedienste, Hausärzte und — wenn notwendig — SAPV-Teams wie PALLIATUS unterstützen dabei, lückenlose Abläufe zu gewährleisten und komplexe Symptome fachgerecht zu behandeln.

Häufige Fragen & Antworten

Ab wann kann man mit dem Überleitmanagement starten?2025-11-21T14:54:29+01:00

Ideal ist der Start vor Entlassung aus der Klinik: Je früher wir gemeinsam planen, desto reibungsloser der Übergang.

Wie viel Arbeit haben Angehörige?2025-11-21T14:53:46+01:00

Wir sorgen dafür, dass Sie als Angehörige mitgenommen werden – Sie erhalten Schulung, Beratung und Unterstützung. Wir koordinieren alles – Ihre Rolle wird tragbar und nicht überfordernd.

Was passiert, wenn sich mein Zustand zuhause verändert?2025-11-21T14:53:17+01:00

Wir bleiben dran: Bei Änderungen der Versorgungssituation oder des Hilfebedarfs passen wir die Planung an – damit Sie auch künftig gut betreut sind.

Benötigen Sie eine Beratung zur Palliativpflege?

Wir helfen gerne mit einer kostenlosen Erstberatung und möchten Ihnen in dieser Lebensphase gerne unsere Unterstützung anbieten.

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